Gemeinde-
und Bezirkssuche

Mir wei keni Egoischte si

20.06.2021

Die Jugendlichen der Bezirke Thun und Bern-Süd besuchten den Jugendgottesdienst in Ostermundigen. Der Gottesdienst wurde in Mundart gehalten und online übertragen.
 
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Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Offenbarung 3, Vers 17 zugrunde: «Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weisst nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloss.»

Der Priester geht in seiner Predigt auf das Textwort ein. Er schildert das Treiben zu dieser Zeit in der Stadt Laodizea. Die Stadt war gross, reich, ein Zentrum der Finanzen, der Modeindustrie und Augenheilkunde. Den Menschen waren Äusserlichkeiten sehr wichtig. Die damalige Gemeinde wurde mit deutlichen Worten ermahnt und zurechtgewiesen, denn sie war mit ihren Gedanken an einem Ort.

Der Priester zeigt auf, wie es uns heute geht und wir von vielem mehr als genug haben. Er weist darauf hin, dass uns das Nächste kümmern soll und wir nicht nur den eigenen «Reichtum» sehen sollen. Er stellt die Frage: Wie verhalte ich mich gegenüber meinem Nächsten und in meinem Glauben? Zudem weist er auf folgende Punkte hin:

  • Das wichtige ist nicht, wie ich mich nach aussen gebe, sondern wie meine Herzenseinstellung ist.
  • Wir sind Individuen, so hat Gott uns gemacht. Er schenkt uns die Liebe, Personalität, Freiheit, Vernunft und Unsterblichkeit. Er hat uns einzigartig gemacht. Auch das Unvergängliche, Geist und Seele sind einzigartig.
  • Jeder hat seine Freiheit. Wir wollen uns aber nicht selber ins Zentrum stellen.
  • Alle haben ihre Fähigkeiten, die sie einbringen können in der Gemeinde.
  • Wir wollen in der Gemeinschaft weiterkommen. Hier hat es viel Platz für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
  • Wir werden nie einsam sein. Jesus gibt uns immer die Hand. Jesus klopft immer an deine Tür.

 

Der mitdienende Priester wies auf das Bild hin, wie Jesus das letzte Schaf sucht. Jesus lässt niemanden allein, auch wenn man sich mal falsch entscheidet. In einer Herde ist jedes individuell, doch hat eine Herde immer ein gemeinsames Ziel. Der Priester betonte weiter: «Mach es, weil es dein Wille ist. Mach es nicht, weil der Priester es gesagt hat. Seien wir nicht egoistisch und gehen wir gemeinsam in die richtige Richtung.»